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Mit den Internationalen Porsche Tagen Zell am See startete die weltweite Porsche Club Community in die Nach-Corona-Zeit. Und Hand auf’s Herz: Es gibt keinen besseren Ort für einen fulminanten Neustart als die Heimat der Marke Porsche.

Kraftstoffverbrauch und Emissionen Taycan Modelle*: (NEFZ) Stromverbrauch kombiniert: 28,7-26,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; (WLTP) Stromverbrauch kombiniert: 26,6-20,4 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, elektrische Reichweite: 335-484 km; elektrische Reichweite innerorts: 382-524 km

Kraftstoffverbrauch und Emissionen Taycan Cross Turismo Modelle*: (NEFZ) Stromverbrauch kombiniert: 29,4-28,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; (WLTP) Stromverbrauch kombiniert: 26,4-22,4 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, elektrische Reichweite: 388-456 km; elektrische Reichweite innerorts: 438-541 km



Berge, endlich wieder Berge. Berge stehen für Pässe. Pässe stehen für gemeinsame Ausfahrten, gemeinsames Erleben, die Welt im Porsche entdecken. Zu lange dauerte die Pause. Aber nun ist es wieder soweit. Aus München kommend grüßen in der Ferne die Alpen. Über Kufstein, Walchsee und Lofer hinweg steigert sich die Vorfreude auf die kommenden Tage: fahren, zurückkehren zu dem, was das Leben vorher bestimmt hat, Freunde treffen, die Fahrzeuge bewundern, die sie mitbringen, sich über Erlebnisse austauschen. Eben: Clubleben zelebrieren. Nicht über WhatsApp oder Teams, leibhaftig, von Angesicht zu Angesicht, „in echt“ und im Wortsinn zwischenmenschlich. Zell am See wird der erste internationale Porsche Clubevent werden, der sich wieder durch den so lange vermissten „human touch“ auszeichnet.


Über Lofer geht es nach Saalfelden, am Trainingscenter des ÖAMTC vorbei. Hier werden die Teilnehmer eines der zahlreichen Highlights erleben. Links der Straße baut sich das Steinerne Meer auf. Schirmherr Dr. Wolfgang Porsche wird wenig später betonen, er habe persönlich bestes Wetter bestellt. Und dass es ein Ortsgespräch gewesen sei … Die Bergkämme stehen gleißend in der sommerlichen Sonne. Zeit, das Verdeck aufzufahren. Das weitet nicht nur den Blick, sondern auch den geistigen Horizont. Die Seele darf tief Luft holen, die Augen dürfen schwelgen. Ja, es fühlt sich neu und wundersam an: Wir sind zurück auf dem Weg zur Normalität. Langsam verdichten sich die Gedanken: Was für ein Geschenk Normalität sein kann. Was für ein kostbares Gut Normalität ist. Wir sind zurück. Zurück in der Clubwelt, zurück in der Heimat von Porsche, zurück im wunderschönen Zell am See, zurück auf Straßen, auf denen schon die ersten Porsche Fahrzeuge getestet wurden. Zurück im Kreis der Clubfreunde. Zurück im Kreis der Porsche Familie.


„Fast eineinhalb Jahre konnten wir unseren Porsche nicht auf Rennstrecken fahren oder andere Leute aus dem Club treffen. Aber bei der Porsche Community dreht sich ja alles darum, gemeinsam Auto zu fahren, sich mit den anderen Mitgliedern über die gemeinsame Leidenschaft zu unterhalten. Das ist mir sehr wichtig und es tut gut, es zurück zu haben.“
Raffaele Cafiero, Porsche Club Campania



Der Flughafen in Zell am See empfängt uns mit offenen Armen. Wer hier landet, ist im Paradies angekommen. Schützend legt sich die Abendsonne über die glänzenden Porsche Karosserien. Auf dem Flugfeld reihen sich die Teilnehmerfahrzeuge aneinander, in der nahen Ferne thronen das Kitzsteinhorn und die Zeller Berge. Sanftes Licht legt sich über die Szenerie. Clubmitglieder stehen in Grüppchen zusammen und unterhalten sich leise über die letzten eineinhalb Jahre. Jeder hatte seinen Beitrag zu leisten. Alle hofften innig, der Event möge stattfinden können. Jetzt mischt sich Euphorie mit dankbarer Demut. Daniel Steiners Saxophonklänge streichen schwebend durch die Reihen. Irgendwo auf dem Flugfeld stehen Dr. Wolfgang Porsche und Vertriebsvorstand Detlev von Platen zwischen den Fahrzeugen und den Clubmitgliedern. Der Schirmherr hat nicht nur das gute Wetter bestellt, heute mischt er sich unter seine Clubfreunde und wird sie im Hangar begrüßen. Draußen auf dem Feld stehen die Helikopter und nehmen die Gäste mit auf einen Rundflug um den Flughafen. Von hier oben lassen sich die Gipfelketten noch besser genießen. Aber auch die 130 Fahrzeuge, die unten Spalier stehen. Weitblick, Überblick und Panorama verschmelzen zu einer wohltuenden Perspektive. Die nächsten Tage versprechen eine Freude zu werden.

„Ich freue mich riesig, all diese Leute hier auf der Veranstaltung zu sehen, mit breitem Lächeln und glücklichen Gesichtern. Ich glaube, die Clubmitglieder haben es vermisst, sich zu treffen. Sie haben lange darauf gewartet und haben nun viele Geschichten zu erzählen.

Bei dieser Veranstaltung dreht sich alles um die Menschen. Ich glaube, es gibt keine andere Marke als Porsche, die diese treue Community, diese Markenbotschafter hat. All dies ist sehr authentisch und ganz einfach: Menschen aus aller Welt und jeden Alters machen Porsche jenseits der Autos und der Marke Porsche zu dem, was Porsche ist. Der Spirit, der die Fahrzeuge umgibt, stammt von diesen Leuten.“
Detlev von Platen, Vertriebsvorstand der Porsche AG



Zart liegt der morgendliche Tau über der Zeller Talebene. Motorensound dringt durch die alpenländische Stille. 130 Fahrzeuge reihen sich am Kapruner Tauern Spa auf, machen sich bereit für die erste Ausfahrt nach langer Zeit. Spannung und Vorfreude spiegeln sich auf den Gesichtern der Teilnehmer. Jetzt gilt es wieder. Es geht zurück auf die Straßen, um das zu tun, was man als Porsche Enthusiast am liebsten tut: Fahrzeuge bewegen im Kreise von Gleichgesinnten und Freunden. Nach Baujahr gestaffelt starten die Porsche: Allen voran Roland Heiler vom Design Studio in seinem 356 Speedster, und mit den Stängles haben zwei Schwaben mit ihrem GP-Ice-Race-erprobten 356 hergefunden. Es folgen 911 aller Baureihen und Baujahre, 968 und 928, Boxster, Cayenne, dazu aktuelle GT3- und GT4-Modelle. Wie es scheint, haben die Teilnehmer zur Rückeroberung des Porsche Clublebens die besten Vertreter der Gattung Sportwagen mitgebracht.


36 Kehren, haarnadelscharf in die Natur gemeißelt. Eine Herausforderung für Mensch und Maschine. Der Großglockner. Die Passstraße schlängelt sich spektakulär durch die grandiose Natur. Die Elfer, Boxster und 356 genießen ihren Auslauf. Die Natur ist schroff, die Motoren nehmen die Herausforderung an. Hier, in der beindruckenden Naturkulisse, wird einem der Verzicht der vergangenen Monaten bewusst: Fahren bedeutet immer auch Freiheit. Fahren ist nie nur zweckorientiertes Von-A-nach-B-Gelangen. Gelebte Mobilität ist die Antwort auf die Frage „wie?“ und nicht „weshalb?“. Die beste Antwort liefern aber der Großglockner und der vor uns liegende Katschbergpass, beide so etwas wie die natürlichen Habitate der Porsche Fahrzeuge. Hier getestet, geschliffen, perfektioniert. Vor 70 Jahren. Gibt es einen besseren Ort, die Porsche Clubveranstaltungen wieder aufzunehmen? Mit jeden Gaswechsel, Anbremsen, Beschleunigen, mit jedem Kurvenscheitelpunkt wird die Gewissheit klarer. Jedes Bremsmanöver wirkt wie eine Befreiung von Zwängen. Die Motoren fangen an, freier zu laufen, die Gedanken auch. Lunge und Motor saugen gierig die klare Alpenluft ein, – das Fahrwerk und die Hände am Volant den Asphalt. Mensch und Maschine werden zu einer Einheit. Die Einheit zur Freiheit.


Vom Großglockner geht es zum Porsche Automuseum von Helmut Pfeifhofer in Gmünd in Kärnten. Morgens schon stießen die beiden Werksfahrer Laurens Vanthoor und Richard Lietz zu den Teilnehmern. Im Museum besichtigen sie gemeinsam mit Detlev von Platen die Ursprünge der Marke Porsche. Draußen im Hof zelebrieren die Clubmitglieder bei lockerer Musik und Easy Food die weltweite Club Community.

Zum Teil 2: Porsche Tage Zell am See 2021


„Es ist beindruckend, den Spirit dieser Leute hautnah zu erleben. Sie besitzen 356er und 911er aus jeder Generation. Es ist schön, mit ihnen zu sprechen, weil sie alle ihre Geschichten haben. Und es ist schön, dass sie diese Geschichten rund um die Welt transportieren, und wir hoffen, dass sie sie an ihre Kinder und Enkel weitergeben und dass der Mythos Porsche wächst und wächst.“
Richard Lietz, Porsche Werksfahrer




Zum zweiten Teil: Porsche Tage Zell am See 2021


Besten Dank an: Peter Reiter Photography (Welcome Event Opening Bild, Foodtruck Gmünd); Johannes Radlwimmer, Tourismusverband Zell am See/Kaprun (Fahraufnahme Sankt Johann)


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